Zero-base-Budgeting

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Starten Sie bei Null

Eines jeden unternehmerischen Handelns geht ein entscheidender Prozess voraus: die Planung. Sobald man eine Planung in finanziellen Wertgrößen ausdrückt und diese Vorgabecharakter besitzt, spricht man von Budgetierung. Eine sich bewährte Spielregel dabei lautet: bei der Kostenplanung von Null ausgehen. Das Zero-Base-Budgeting bzw. die Null-Basis-Budgetierung verhindert, Kosten zu reduzieren oder den Gürtel enger zu schnallen. Unternehmen sollen vielmehr die Vergangenheit hinter sich lassen und sich auf die Zukunft konzentrieren.

Was ist Zero-Base-Budgeting?

Das Zero-Base-Budgeting bzw. die Null-Basis-Budgetierung ist eine Methode der Budgetierung, bei der alle Ausgaben für jede neue Periode begründet werden müssen. Der Prozess der nullbasierten Budgetierung beginnt bei einer “Nullbasis”, und jede Funktion innerhalb eines Unternehmens wird auf ihre Bedürfnisse und Kosten hin analysiert.

Zentrale Merkmale des Zero-Base-Budgeting

Bei der Planungstechnik des Zero-Base-Budgeting beginnt jede Planungsperiode bei Null. Das ermöglicht eine analytische Neuplanung.

Jede Entscheidungseinheit erstellt ausgehend vom Bedarf seinen eigenen Budgetplan und präsentiert diesen der Unternehmensleitung. Folglich wird kein starres Gesamtbudget erstellt. Stattdessen werden unterschiedliche Budgets simuliert. Gemeinkosten werden mit jeder Planungsperiode umverteilt.

Schrittweise zur erfolgreichen Budgetierung

Ziel des Zero-Base-Budgeting ist es, die Gemeinkosten zu senken und sie im Sinne operativer und strategischer Ziele umzuverteilen. Der Ablauf verläuft in neun Stufen:

  • Planung und Festlegung der Budgetierungsziele und der verfügbaren Ressourcen durch die Unternehmensleitung
  • Bildung von Entscheidungseinheiten (z. B. Bereiche und Teams mit entsprechenden Kostenstellen)
  • Festlegung von Leistungsstufen (z. B. Qualität und Menge der Arbeitsergebnisse für jede Entscheidungseinheit)
  • Formulierung von Alternativen für jede Stufe (z. B. um Kosten pro Kostenstelle einzusparen)
  • Auswahl der kostengünstigsten Alternative (d. h. es werden bestimmte Entscheidungspakete favorisiert)
  • Erstellung einer Rangordnung der Alternative (d. h. auch der verworfenen Aktivitäten)
  • Budgetschnitt (d. h. Verteilung der verfügbaren Mittel auf bestimmte Entscheidungspakete)
  • Genehmigung der ausgewählten Entscheidungspakete (z. B. unter Mitwirkung des Controllings)
  • Umsetzung der festgelegten Maßnahmen in Budgets durch das Controlling

Vorteile des Zero-Base-Budgeting

  • Einsparung von Ressourcen
  • Gerechte Verteilung knapper Mittel
  • Verhinderung des Fortschreibens des Budgets
  • Steigende Flexibilität
  • Verbesserte Ausrichtung an Unternehmenszielen
  • Überprüfung der Gemeinkosten
  • Förderung der Mitarbeitermotivation und Kommunikation
  • Transparenz über den Budgetierungsablauf und das Systemverständnis

Mit cloudbasierten Systemen schneller zum Ziel

Mit cloudbasierten Echtzeit-Finanzsystemen können Unternehmen heutzutage einen modernen Ansatz des Zero-Base-Budgeting verfolgen und die erforderlichen Daten für einen solchen Budgetierungsplan mit einem Mausklick zusammenstellen. Verantwortlichkeiten für die Budgetierung lassen sich dabei besser zuweisen.

Selbst wenn die Daten aus verschiedenen Abteilungen oder Geschäftseinheiten stammen, können sie innerhalb weniger Sekunden analysiert werden. So ermöglichen es cloudbasierte Finanzsysteme den operativen Geschäftsbereichen und einzelnen Kostenstellen sich gemeinsam mit der Finanzabteilung am Zero-Base-Budgeting zu beteiligen.

Richtig durchgeführt, kann sich die Planungstechnik des Zero-Base-Budgeting als wertvoller, strategischer Schritt erweisen, der Unternehmen dabei unterstützt, intelligentere Investitionsentscheidungen zu treffen und folglich profitabel zu wachsen.

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