Das neue Jahrzehnt hat turbulent begonnen und führende Einzelhändler gehen vermehrt dazu über, ihre Finanz-, Betriebs- und anderen Kernsysteme in einheitliche EPM-Plattformen zu integrieren, um alle Berichte, Planungen und Analysen durchzuführen, die für die Förderung von Umsatz, Nachfrage und Wachstum unerlässlich sind. Wir haben mit William Micati von der Accent Group über die digitale Transformation des Unternehmens gesprochen.

Der Einfluss digitaler Technologien auf den Einzelhandel wurde durch die Coronavirus-Pandemie stark beschleunigt, und wir erleben gerade eine Zeit beispielloser Veränderungen im Einzelhandel.

Die digitale Transformation ist zu einem kritischen Faktor bei der Anpassung an das sich schnell entwickelnde Wirtschaftsumfeld geworden, in dem wir uns gegenwärtig befinden. Außerdem trägt sie zu einem wesentlichen Teil dazu bei, dass über die Zeit gewachsene Planungssilos wieder verschwinden, um auch auf zukünftige Veränderungen vorbereitet zu sein, die sich – ohne Frage – in immer schnellerer Taktung vollziehen.

Der Omnichannel-Einzelhändler Accent Group, der sich derzeit in Australien und Neuseeland in einer großen Expansionsphase befindet und dort 50 bis 60 Filialen pro Jahr eröffnet, ist ständig auf der Suche nach Innovationen im Einzelhandel und hat Jedox als Tool implementiert, um die internen Prozesse des Unternehmens zu vereinheitlichen, die vorliegenden Daten zusammenzuführen und zu analysieren und wichtigste Geschäftstreiber zu identifizieren.

„Als Team verlassen wir uns auf Jedox“, sagt William Micati, Group Head of Commercial and Strategy bei der Accent Group.

„Wenn ich mich an die Zeit vor etwa 12 Monaten zurückerinnere, wusste niemand, was mit COVID passieren würde, und wir mussten natürlich eine Menge Modelle erstellen und durchrechnen. Bei der Modellierung ging es nicht nur um den Gewinn, sondern auch um den Cashflow und alles andere.

Jedox hat meinem Team und mir wirklich geholfen, die Modellierung für interne Zwecke zu beschleunigen und sicherzustellen, dass wir immer wussten, wie wir verschiedene Szenarien durchspielen können, um daraus Ideen für die Zukunft zu entwickeln. Im Zuge der Pandemiesituation hat es uns also super geholfen, die Zahlenseite der Gleichung zu managen.“

Vor dem Einsatz der neuen EPM-Lösung basierte die vorausschauende Planung bei Accent größtenteils auf umfangreichen Excel-Dokumenten – mit der Expansion des Unternehmens vervielfachte sich jedoch die Menge an wichtigen Informationen, womit auch die Anforderungen an die Datenanalyse stiegen und man nach schnelleren und genaueren Lösungen suchte. Bei Accent entschieden sich die Finanzverantwortlichen schließlich für Jedox, um eine höhere Effizienz im Reporting und in der Modellierung zu erreichen und so eine schnellere und präzisere Budgetierung zu ermöglichen.

„Jedox hat uns immer dabei geholfen, in jedem Szenario den Überblick zu behalten, wie wir unsere Pläne umsetzen können“, erklärt Micati. „Ich hatte nie das mulmige Gefühl von Unsicherheit darüber, was als nächstes passiert, weil wir uns jetzt stets darüber im Klaren sind, was wir in möglichen Zukunftsszenarien tun wollen.

Natürlich gibt es immer ein gewisses Maß an Unsicherheit, aber wenn man sich keine Sorgen um die Integrität der Zahlen und der Modelle machen muss, dann kann man mehr Zeit damit verbringen, Lösungen oder Analysen zu entwickeln, anstatt stundenlang zu überlegen, ob die Zahlen überhaupt stimmen. Hier hat uns Jedox also wirklich geholfen, indem es uns die Zeit zurückgegeben hat, die wir mit dem Datenabgleich verschwendet haben, und uns die Möglichkeit gegeben hat, unsere Daten genauer zu analysieren.“

Da der digitale Einzelhandel immer mehr in den Fokus rückt, wenn es darum geht, die Kunden zu erreichen, geht Accent einen Weg, der diese Entwicklung aufgreift und gleichzeitig die Bedeutung des physischen Einzelhandels beibehält, indem es eine Omnichannel-Strategie mit einem Ansatz entwickelt, der darauf abzielt, dort zu sein, wo der Kunde ist – sei es im Laden oder digital, unterwegs oder am Smartphone.

„Intern geht es bei Omnichannel darum, wie wir operativ effektiver sein können“, sagt Micati, „um sicherzustellen, dass wir die Kosten nicht verdoppeln, sondern dass wir tatsächlich Funktionen rationalisieren und Mehrwert liefern können. Wenn es also um die Lieferkette geht, können uns Tools wie Jedox bei der internen Ausrichtung helfen.“

Unternehmen, die den Omnichannel-Ansatz richtig umsetzen, stellen den Kunden in den Mittelpunkt, aber auch das Backend ist wichtig. Unternehmen, die ihren Cashflow, ihre Lieferkette und ihre Kosten straff verwalten können, haben mehr Möglichkeiten zu wachsen. Sie sind flexibler, schlanker und damit innovationsfähiger. EPM-Tools sind im Einzelhandel deshalb so unersetzlich, weil sie Agilität fördern, Wachstum und Veränderungen unterstützen und sich immer auf die Bedarfe im Unternehmen anpassen lassen.

„Ich bin mir nicht sicher, wie unsere Unternehmensstruktur in drei oder vier Jahren aussehen wird, aber ich weiß, dass Jedox damit umgehen kann“, so Micati weiter. „Wir müssen uns über große Veränderungen also keine Sorgen machen.“

Mehr zum Einsatz von Jedox bei der Accent Group lesen Sie in unserer Success Story.