In diesem Beitrag nehmen wir die kürzlich erschienene BARC-Studie „Fundierte Entscheidungen in dynamischen Zeiten“ genauer unter die Lupe. Welche Erkenntnisse lassen sich für Organisationen ableiten und wo lohnt es sich, die Studie genauer anzuschauen? Das alles erfahren Sie hier.

Ist Ihre Organisation agil und resilient? In den aktuellen Krisenzeiten entpuppen sich die vermeintlichen Buzzwords als wichtige Eigenschaften von Unternehmen und es zeigt sich, wie gut letztere hier tatsächlich aufgestellt sind. Für die Studie „Fundierte Entscheidungen in dynamischen Zeiten“ befragte das Team vom unabhängigen Analystenhaus BARC weltweit 275 Personen aus unterschiedlichen Positionen, Branchen und Unternehmensgrößen. Dabei liefern sie in ihrem 35-seitigen Bericht interessante Erkenntnisse zum aktuellen Stand der Planung und zeigen auf, wohin die Reise geht.

Technischer Fortschritt, Fortschritt durch Technik

Der Einstieg des Berichts zur Studie ist wenig überraschend: 89 % der Befragten sehen eine zunehmende Dynamik in ihrem Geschäftsfeld. Das digitale Zeitalter beschert uns also, neben Netflix, Spotify und Co. vor allem eines: Beschleunigung – und zwar so viel, dass es schon Produkte und Dienste zur aktiven Entschleunigung gibt. Aber zurück zur Planung. Der technische Fortschritt beschleunigt die Märkte und macht sie dynamischer. Gleichzeitig gibt es immer mehr Instrumente und Werkzeuge, um genau dies abzufedern, und mehr noch: davon zu profitieren.

Während immer noch viele Unternehmen für Planung, Reporting und Analyse auf Excel als einziges Werkzeug setzen, wie man dem ebenfalls dieses Jahr erschienenen BARC Planning Survey entnehmen kann (ganze 76 %!), haben sich viele spezialisierte Anbieter am Markt etabliert. Und die Nachfrage nach modernen Tools wächst und wächst: In der BARC-Studie geben 56 % der Befragten an, dass die Einführung oder Modernisierung von Software für Planung und Forecasting zu den erforderlichen Investitionen gehören, um Prozesse zu optimieren. Die Verbesserung der Datenbasis folgt mit 53 %. Diese Erkenntnis deckt sich mit dem, was der US-Finanzexperte Brian Kalish kürzlich in seinem Beitrag zur Datenanalyse im Jedox-Blog ausgeführt hat: Daten gibt es zuhauf. Jetzt geht es darum, diese sinnvoll zu nutzen und zu analysieren.

Neue Instrumente zur Finanzsteuerung

Neben den relativ grundlegenden Themen, die oben angerissen sind, beschäftigen sich die Analysten von BARC in der Studie auch mit neueren Instrumenten zur Finanzsteuerung. So gaben etwa 42 % der Befragten an, klassische Jahresend-Forecasts auf rollierende Forecasts umzustellen, um so schneller auf die erhöhten Marktdynamiken zu reagieren.

Auch von Simulationen und Szenarioanalysen hat man dieses Jahr einiges gehört. Anstatt in einer Krise mit völlig danebenliegenden Plänen dazustehen, wappnen sich Unternehmen mit den genannten Instrumenten für verschiedene Zukunftsszenarien. So können sie verschiedene Outcomes simulieren und damit zuverlässiger und breiter planen, womit die Organisation selbst resilienter wird. Und genau hier liegt auch eine entscheidende Chance: Laut der Studie nutzen zwar einige Unternehmen bereits Szenarioanalysen, allerdings greifen sie dafür noch relativ häufig auf Excel zurück. Das kostet Zeit, die andere sinnvoller einsetzen, indem sie spezialisierte Tools verwenden und damit nicht nur schneller und agiler sind, sondern auch von genaueren Ergebnissen profitieren. Hier lohnt es sich also durchaus die Ergebnisse noch genauer anzusehen, um Wettbewerbsvorteile abzuleiten. Los geht es auf Seite 19.

Für mehr spannende Zahlen und Erkenntnisse verweisen wir auf die vollständige BARC-Studie „Fundierte Entscheidungen in dynamischen Zeiten“, die Ihnen in unserem Ressourcenbereich zur Verfügung steht.