Customer Success Story
Einheitliche, zukunftsfähige Datenstrategie verkürzt den Financial Close von 3 Wochen auf 7 Tage


Con Forms ist ein nordamerikanischer Marktführer für Betonförder- und -verlegesysteme mit über 50 Jahren Erfahrung in der Konstruktion, Prüfung und Fertigung hochwertiger Produkte. Das Unternehmen steuert jeden Produktionsschritt selbst – von der Konstruktion und Stahlbeschaffung über das Schweißen (sowohl robotergestützt als auch manuell) bis zur Endkontrolle – und stellt so langlebige, leistungsstarke Rohre, Auslegersätze und Verlegesysteme sicher.
Als Gründungsmitglied von Branchenverbänden wie der American Concrete Pumping Association und der Concrete Pump Manufacturers Association legt Con Forms besonderen Wert auf Sicherheit und bietet maßgeschneiderte, lösungsorientierte Unterstützung, um Kunden zum Erfolg zu verhelfen.
Challenge
Getrennte ERP-Systeme begrenzten Skalierbarkeit und Transparenz über Unternehmenseinheiten
Mit der globalen Expansion von Construction Forms Inc. wurden die Finanzberichterstattung und -planung zunehmend komplexer und arbeitsintensiver. Mehrere nicht verbundene ERP-Systeme in den Geschäftsbereichen in den USA, Deutschland und Indien führten dazu, dass ein standardisierter, konsolidierter Blick auf die Finanzleistung fehlte. Berichte wurden manuell über Tabellenkalkulationen erstellt, basierten lediglich auf hochaggregierten Hauptbuchdaten und boten nicht die erforderliche Detailtiefe zur Unterstützung zeitnaher Entscheidungen.
Die Herausforderung verschärfte sich mit der Übernahme von Tricon im Jahr 2023, die ein drittes ERP-System mit sich brachte. Dies machte den dringenden Bedarf an einer skalierbaren Lösung deutlich, um Daten zu integrieren, die Planung über Einheiten hinweg zu harmonisieren und die externe Berichterstattung zu vereinfachen.
Die Erstellung von Finanzberichten erforderte den Betrieb von zwei separaten Reporting-Tools und band erhebliche Ressourcen. Der Financial Close dauerte bis zu drei Wochen – Zeit, die für fundierte Analysen fehlte.
Con Forms benötigte eine Lösung, die unterschiedliche Datenquellen – ERP, CRM und operative Systeme – integrieren konnte, ohne eine vollständige ERP-Konsolidierung zu erfordern. Darüber hinaus sollte eine zukunftsfähige Grundlage für KI-gestützte Forecasting-Modelle und unternehmensweite Planung geschaffen werden.
Solution
Integrierte Jedox-Plattform und Snowflake Data Warehouse zur Harmonisierung funktionsübergreifender Planung
Con Forms entschied sich für Jedox aufgrund der leistungsstarken Datenintegrationsfunktionen, der webbasierten Benutzeroberfläche und der Modellierungsflexibilität über mehrere Einheiten hinweg. Durch die Zentralisierung von Hauptbuch- und Transaktionsdaten aus verschiedenen ERP-Systemen in Snowflake und deren Integration mit Jedox vereinte das Unternehmen seine finanziellen und operativen Informationen in einer Single Source of Truth. Dadurch konnten tiefere Einblicke in Umsatz, Umsatzkosten und Lieferantenausgaben über alle globalen Einheiten hinweg gewonnen werden.
Fachbereiche jenseits des Finanzwesens wie Operations, Vertrieb und HR sind nun mithilfe von treiberbasierten Templates, die in Jedox entwickelt wurden, direkt in die Planung eingebunden. Forecasts basieren auf Echtzeitdaten wie geleisteten Arbeitsstunden, Headcount und Versandprognosen. Die Plattform fördert die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit bei Budgetierungs- und S&OP-Prozessen und unterstützt das Change Management durch frühzeitige Einbindung und maßgeschneiderte Dashboards.
Ein entscheidender erster Schritt der Transformation war die Datenbereinigung. Con Forms investierte Zeit in die Strukturierung und Zentralisierung der Daten aus den unterschiedlichen ERP-Systemen und schuf so eine skalierbare Grundlage. Diese Arbeit zahlte sich aus: Heute erfolgt das monatliche Daten-Update über einen 30-Sekunden-Refresh – schnelle Forecastzyklen sind möglich und redundante Systeme gehören der Vergangenheit an.


Outcome
Effiziente, kollaborative Planung und Berichterstattung über Abteilungen und Länder hinweg
Jedox hat die operative Effizienz und Zusammenarbeit bei Construction Forms grundlegend verbessert. Der Financial Close wurde von drei Wochen auf nur sieben Tage reduziert – und das trotz weiterem Wachstum durch Akquisitionen. Externe Stakeholder wie Vorstandsanalysten und Private-Equity-Partner haben jetzt sicheren Echtzeitzugriff auf Berichte, ohne unsichere E-Mails oder manuelle Exporte.
Finanzverantwortliche profitieren von standardisierten Reporting-Formaten und Drill-Down-Funktionen auf Transaktionsebene über drei unabhängige ERP-Systeme hinweg. Controller erhalten sofortigen Zugriff auf vordefinierte Abweichungs- und Trendberichte, was den manuellen Reportingaufwand auf Geschäftseinheitsebene deutlich reduziert. Diese Effizienzgewinne ermöglichen es den Teams, sich stärker auf Analysen und Business Support zu konzentrieren statt auf die manuelle Berichtserstellung.
Die neue Architektur ermöglicht außerdem eine schnelle Integration neuer Übernahmen: Neue ERP-Systeme können über Snowflake angebunden und in Jedox eingebunden werden, ohne migrationsbedingte Unterbrechungen. Mit der nun sauberen Datenstruktur bereitet sich das Unternehmen darauf vor, KI-gestützte Forecasting-Funktionen einzuführen, um die Planungsprozesse weiter zu beschleunigen und das strategische Wachstum zu fördern.
„Mit Jedox verbringen wir deutlich mehr Zeit mit Analysen statt mit Berichtserstellung. Jetzt schließen wir schneller ab, unterstützen Entscheidungen früher und können das Geschäft aktiv mitgestalten.“
— Kevin Griffin, Director of FP&A, Construction Forms Inc.
