{"id":80116,"date":"2021-11-17T11:16:53","date_gmt":"2021-11-17T10:16:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jedox.com\/?p=80116"},"modified":"2025-08-07T14:25:14","modified_gmt":"2025-08-07T12:25:14","slug":"rolling-forecasts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jedox.com\/de\/blog\/rolling-forecasts\/","title":{"rendered":"Rolling Forecasts: Der Guide f\u00fcr Einsteiger"},"content":{"rendered":"<p><strong>Um in Ihrem Unternehmen erfolgreich zu sein, m\u00fcssen Sie zu jedem Zeitpunkt \u00fcber den aktuellen Stand der Dinge Bescheid wissen. Doch was passiert, wenn sich die Dinge nicht so entwickeln, wie Sie es eigentlich geplant haben? Um diese Situation zu vermeiden, hilft Ihnen Forecasting, k\u00fcnftige Entwicklungen und Trends fr\u00fcher zu erkennen und sich diesen anzupassen. In diesem Leitfaden f\u00fcr Einsteiger zeigen wir Ihnen, was und f\u00fcr wen Rolling Forecasts interessant sein k\u00f6nnen, wann sie wirklich sinnvoll sind und wie Sie sie erfolgreich in Ihrem Unternehmen einsetzen.<\/strong><\/p>\n<h2 id=\"wichtig\">Warum Forecasting f\u00fcr Unternehmen so wichtig ist<\/h2>\n<p>Forecasts kommen als Steuerungsinstrumente zum Einsatz und eignen sich besonders f\u00fcr mittlere und gro\u00dfe Unternehmen. Diese bestehen in der Regel aus vielen Abteilungen und Niederlassungen, die vernetzt sind, wodurch eine gewisse Komplexit\u00e4t vorherrscht. Mit dem Forecasting will man zu erwartende Abweichungen vom Plan fr\u00fchzeitig erkennen, um entsprechend darauf reagieren zu k\u00f6nnen \u2013 bspw. durch Budgetanpassungen.<\/p>\n<p>Wann und wie oft geforecastet wird und mit welchen Daten dabei gearbeitet wird, ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Gemeinsamkeiten findet man vor allem innerhalb von spezifischen Branchen oder M\u00e4rkten. Es kann sowohl regelm\u00e4\u00dfig als auch unregelm\u00e4\u00dfig \u2013 also bedarfsabh\u00e4ngig \u201e<a href=\"https:\/\/www.jedox.com\/de\/blog\/ad-hoc-reporting\/\">ad-hoc<\/a>\u201c \u2013 geforecastet werden. Dabei ist es wichtig festzuhalten, dass Forecasts nicht als Vorhersagen zu verstehen sind. Vielmehr sind sie erste Anhaltspunkte f\u00fcr notwendige \u00c4nderungen in der Unternehmenssteuerung, um die festgelegten operativen und strategischen Ziele zu erreichen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr k\u00f6nnen Forecasts sowohl in unterschiedlichen Abteilungen, bspw. als <a href=\"https:\/\/www.jedox.com\/de\/sales-performance-management\/sales-forecasting\/\">Sales-Forecast<\/a> oder Finanz-Forecast, als auch anhand unterschiedlicher Basiswerte erstellt werden. Denkbar sind etwa Planwerte gegen Forecastwerte oder Ist-Werte gegen Forecastwerte als Vergleichsbasis. Auch der Detaillierungsgrad ist je nach Anwendung individuell auszuloten.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Forecast selbst k\u00f6nnen Sie dabei sehr unterschiedliche Daten mit einflie\u00dfen lassen. Bestimmte Werttreiber wie Preise oder Mengenzahlen k\u00f6nnen dabei genauso ber\u00fccksichtigt werden wie Nicht-Finanzdaten (bspw. Auswirkungen durch neue Wettbewerber am Markt, Wetterdaten etc.). Generell ist es aber empfehlenswert, die verschiedenen Daten f\u00fcr den Forecast zwar pr\u00e4zise, aber \u00fcberschaubar zu halten. Damit reduzieren Sie den Aufwand und nutzen die Flexibilit\u00e4t des Instruments ideal aus.<\/p>\n<p>Gemein haben alle Forecasts, dass sie f\u00fcr einen bestimmten Zeitraum erstellt werden, also etwa f\u00fcr ein Jahr, ein Quartal, einen Monat oder gar tagesweise. Welcher Zeitraum dabei sinnvoll ist, h\u00e4ngt von der jeweiligen Branche und der aktuellen oder standardm\u00e4\u00dfigen Marktvolatilit\u00e4t in einem Sektor ab.<\/p>\n<div class=\"jdx-what-is-highlight\">\n<h2 id=\"was\">Was sind Rolling Forecasts?<\/h2>\n<p>Rolling Forecasts oder rollierende Forecasts bezeichnen einen bestimmten Ansatz, der die Unternehmenssteuerung unterj\u00e4hrig begleitet. Dabei werden f\u00fcr einen bestimmten Zeitraum mit einer festgelegten Regelm\u00e4\u00dfigkeit fortlaufend neue Forecasts erstellt.<\/p>\n<\/div>\n<h2 id=\"Controlling\">Rolling Forecasts als Instrument f\u00fcr das Controlling<\/h2>\n<p>Rollierende Forecasts werden regelm\u00e4\u00dfig unterj\u00e4hrig erstellt und dienen entweder als Erg\u00e4nzung zum Gesch\u00e4ftsjahres-Forecast, -budget und anderen Pl\u00e4nen oder ersetzen den j\u00e4hrlichen Forecast komplett. F\u00fcr das rollierende Forecasting legen Sie sich auf ein Intervall fest, in dem Sie Forecasts erstellen und \u00fcberpr\u00fcfen. Welches Intervall dabei das richtige ist, l\u00e4sst sich nicht universell beantworten, sondern ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich zu bewerten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"lazyload alignnone size-medium wp-image-97985 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.jedox.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Unbenannt-768x384.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/www.jedox.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Unbenannt-768x384.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"384\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27768%27%20height%3D%27384%27%20viewBox%3D%270%200%20768%20384%27%3E%3Crect%20width%3D%27768%27%20height%3D%27384%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/www.jedox.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Unbenannt-200x100.jpg 200w, https:\/\/www.jedox.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Unbenannt-400x200.jpg 400w, https:\/\/www.jedox.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Unbenannt-600x300.jpg 600w, https:\/\/www.jedox.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Unbenannt-768x384.jpg 768w, https:\/\/www.jedox.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Unbenannt-800x400.jpg 800w, https:\/\/www.jedox.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Unbenannt.jpg 908w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/p>\n<p>In der Grafik oben ist beispielhaft ein quartalsweises Intervall mit einem Forecast-Horizont von 12 Monaten abgebildet. Ebenso denkbar ist aber ein w\u00f6chentliches oder monatliches Intervall \u2013 analog verh\u00e4lt es sich f\u00fcr den Horizont des Forecasts. Bildlich gesprochen handelt es sich dabei um die Gr\u00f6\u00dfe der sich vorausbewegenden \u201eRolle\u201c. Sie bleibt immer gleich, weil mit jedem Intervall ein neuer Forecast hinten angeh\u00e4ngt, bzw. der bestehende 12-Monats-Forecast erweitert wird.<\/p>\n<p>Wichtig ist dabei Folgendes: Die Forecasts sind genauer, aber gleichzeitig auch zunehmend zeitintensiv, je \u00f6fter sie erstellt werden (Intervall). Und: Mit steigendem Forecast-Horizont nimmt auch die Ungenauigkeit zu. Da wir Forecasts aber als Steuerungsinstrument begreifen, ist eine h\u00f6here Ungenauigkeit kontraproduktiv.<\/p>\n<p>Rollierende Forecasts sind als Managementwerkzeug hilfreich, weil im Gegensatz zu Jahrespl\u00e4nen immer der gleiche Zeithorizont in den Blick genommen wird (z. B. 12 Monate). Sie sind also \u201eunabh\u00e4ngig\u201c vom laufenden Gesch\u00e4ftsjahr. Somit entgehen Sie einem zentralen Problem der traditionellen Jahrespl\u00e4ne. N\u00e4mlich, dass gegen Ende eines Jahres nur noch f\u00fcr wenige oder gar nur einen Monat Plandaten bereitstehen. Diese aber werden f\u00fcr informierte Entscheidungen dringend ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Mit einem rollierenden Ansatz haben Sie den Vorteil, dass Forecast-Werte stets aktuell sind. Das macht sie n\u00fctzlicher, um informierte Entscheidungen zu treffen und Ihr Unternehmen in unsicheren Zeiten auf Kurs zu halten.<\/p>\n<h2 id=\"pro-con\">Die Vor- und Nachteile von Rolling Forecasts<\/h2>\n<p>Die regelm\u00e4\u00dfige Ber\u00fccksichtigung neuer Daten und Faktoren hilft dabei, voraussichtliche Planabweichungen schnell zu erkennen und diesen durch entsprechende Ma\u00dfnahmen entgegenzuwirken. Mit der Einf\u00fchrung einer rollierenden Planung sorgen Sie au\u00dferdem f\u00fcr einen Blick \u00fcber das laufende Gesch\u00e4ftsjahr hinaus. Pl\u00e4ne lassen sich so fortlaufend und datengetrieben erg\u00e4nzen und anpassen. Der Ansatz tr\u00e4gt damit auch dem Umstand Rechnung, dass ideale Planung f\u00fcr optimalen Mehrwert als kontinuierlicher Prozess verstanden werden sollte.<\/p>\n<h3>Das hat vor allem zwei Gr\u00fcnde:<\/h3>\n<ol>\n<li>Durch die Globalisierung und das verst\u00e4rkte Aufkommen von internationalem Finanzkapital sind M\u00e4rkte zunehmend volatil. Eine Planung, die als statische, einmalige Aufgabe anstatt als Prozess verstanden wird, wird diesem Rahmen nicht gerecht.<\/li>\n<li>Konkrete Pl\u00e4ne sind in der Regel umso wertvoller, je aktueller sie sind. Das bedeutet auch, dass neue Faktoren gegebenenfalls unterj\u00e4hrig mit ber\u00fccksichtigt werden. Damit verhindern Sie, dass Pl\u00e4ne unterj\u00e4hrig so weit von der Realit\u00e4t abweichen, dass sie schlicht unbrauchbar sind.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Rollierende Forecasts sind also ein super Werkzeug, oder?<\/strong><\/p>\n<p>Schauen wir uns jetzt die Nachteile an. Rolling Forecasts k\u00f6nnen zwar j\u00e4hrliche ersetzen, in der Realit\u00e4t sieht es aber oft so aus, dass sie eher als Erg\u00e4nzung zu bestehenden Instrumenten f\u00fcr die Unternehmenssteuerung zum Einsatz kommen. Das liegt zum einen daran, dass Pl\u00e4ne in den meisten F\u00e4llen immer noch auf Gesch\u00e4ftsjahres-Basis erstellt werden, was auch durchaus sinnvoll ist. Schlie\u00dflich ist der Rahmen durch entsprechende staatliche Kontrollstellen auch auf diesen Zeitraum ausgelegt. Zum anderen bedeutet das, dass ein Fokus f\u00fcr Unternehmen klar auf dem jeweiligen Jahresabschluss liegt. Wenn Sie rollierende Forecasts also zus\u00e4tzlich einsetzen, bedeutet das Mehrarbeit, deren Umfang Sie genau im Auge behalten sollten.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund ist es wichtig, bei der rollierenden Planung weniger detaillierte Informationen und nur die allerwichtigsten KPIs einzubeziehen. Idealerweise sind das weniger als bei einem gr\u00f6\u00dferen und aufw\u00e4ndigeren Jahresend-Forecast. Auch das Intervall und den Horizont des rollierenden Forecasts sollten Sie sorgf\u00e4ltig ausloten. So vermeiden Sie, unn\u00f6tige Arbeit zu machen und halten den Forecast m\u00f6glichst pr\u00e4zise.<\/p>\n<h2 id=\"Eignung\">Wann sind Rolling Forecasts geeignet?<\/h2>\n<p>Aktuell erleben wir eine verst\u00e4rkte Marktvolatilit\u00e4t. Traditionell volatile Branchen sind noch unberechenbarer, aber auch vergleichsweise stabile Branchen weisen gerade st\u00e4rkere Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten auf. In Zeiten wie diesen ist eine solide Planung umso wichtiger. Rollierende Forecasts k\u00f6nnen hier definitiv helfen, Ihr Unternehmen sicher zu navigieren.<\/p>\n<p>Vor allem aber in den typisch volatilen Branchen ist das Controllinginstrument der rollierenden Forecasts empfehlenswert. Dabei gilt die Faustregel: Je h\u00f6her die Marktvolatilit\u00e4t in einer Branche, desto k\u00fcrzer sollte das Intervall der \u201eRollierung\u201c sein. Umgekehrt gilt, dass bei geringer Marktvolatilit\u00e4t auch ein gr\u00f6\u00dferes Intervall ausreichend ist.<\/p>\n<p>Klaffen die Ist- und Plandaten in Ihrem Unternehmen oder einer Abteilung regelm\u00e4\u00dfig auseinander? Dann kann es sich lohnen, \u00fcber die Einf\u00fchrung rollierender Forecasts nachzudenken. Abweichungen lassen sich schnell erkennen, um zeitnah gegenzusteuern.<\/p>\n<h2 id=\"software\">Warum der Einsatz einer Softwarel\u00f6sung Sinn macht<\/h2>\n<p>Wir haben es weiter oben schon erw\u00e4hnt: Rolling Forecasts ersetzen in vielen Organisationen nicht die bereits genutzten Forecasts. Vielmehr dienen Sie als Erg\u00e4nzung zu einem bestehenden Ansatz. Das bedeutet f\u00fcr die Praxis vor allem eines: Mehr Arbeit f\u00fcr die Controller. Die sind in aller Regel aber sowieso schon sehr ausgelastet. Insbesondere dann, wenn ihre Aufgaben softwareseitig nur durch Excel begleitet werden.<\/p>\n<p>Um ein kontinuierliches <a href=\"https:\/\/www.jedox.com\/de\/blog\/was-ist-epm\/\">Performance Management<\/a> mit rollierendem Forecasting umzusetzen, empfiehlt sich deshalb eine spezialisierte <a href=\"https:\/\/www.jedox.com\/de\/finanzplanung-analyse\/budgetierung-forecasting-software\/\">Forecasting-Software<\/a>. Aktuelle Forecasts zur Hand zu haben, ist gro\u00dfartig. Wenn Sie aber nicht auf deren Ergebnisse reagieren k\u00f6nnen, ist das Forecasting verschwendete Arbeitszeit. Die Automatisierung von Prozessen und deren Vereinheitlichung, um Zeit f\u00fcr Analysen und Handlungsempfehlungen zu gewinnen, muss mit dem agilen Ansatz einhergehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jedox.com\/de\/finanzplanung-analyse\/budgetierung-forecasting-software\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload related-content-image alignnone wp-image-126902 size-full\" src=\"https:\/\/www.jedox.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/solution-fp-and-a-budgeting-forecasting-social-media-featured-image-DE-1200x630px.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/www.jedox.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/solution-fp-and-a-budgeting-forecasting-social-media-featured-image-DE-1200x630px.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"630\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271200%27%20height%3D%27630%27%20viewBox%3D%270%200%201200%20630%27%3E%3Crect%20width%3D%271200%27%20height%3D%27630%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/www.jedox.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/solution-fp-and-a-budgeting-forecasting-social-media-featured-image-DE-1200x630px-200x105.jpg 200w, https:\/\/www.jedox.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/solution-fp-and-a-budgeting-forecasting-social-media-featured-image-DE-1200x630px-400x210.jpg 400w, https:\/\/www.jedox.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/solution-fp-and-a-budgeting-forecasting-social-media-featured-image-DE-1200x630px-600x315.jpg 600w, https:\/\/www.jedox.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/solution-fp-and-a-budgeting-forecasting-social-media-featured-image-DE-1200x630px-768x403.jpg 768w, https:\/\/www.jedox.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/solution-fp-and-a-budgeting-forecasting-social-media-featured-image-DE-1200x630px-800x420.jpg 800w, https:\/\/www.jedox.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/solution-fp-and-a-budgeting-forecasting-social-media-featured-image-DE-1200x630px.jpg 1200w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a><\/p>\n<h2 id=\"tipps\">5 Tipps f\u00fcr die erfolgreiche Einf\u00fchrung von Rolling Forecasts<\/h2>\n<p>Wenn Sie der Ansicht sind, dass es sinnvoll ist die FP&amp;A-Toolbox Ihres Unternehmens mit rollierenden Forecasts zu erg\u00e4nzen, dann lohnt es sich, einen Blick auf diese f\u00fcnf 5 Tipps f\u00fcr die erfolgreiche Einf\u00fchrung von Rolling Forecasts zu werfen:<\/p>\n<h3>1. Kommunikation ist das A und O<\/h3>\n<p>Der erste und wichtigste Punkt: Wenn Sie der Meinung sind, dass Rolling Forecasts in Ihrem Unternehmen sinnvoll w\u00e4ren, beziehen Sie alle Stakeholder in die Kommunikation mit ein. Erkl\u00e4ren Sie, warum sich der Mehraufwand oder die Umstellung Ihrer Meinung nach lohnt und welche Vorteile das rollierende Forecasting mit sich bringt.<\/p>\n<p>Das mag offensichtlich erscheinen \u2013 in der Realit\u00e4t zeigt sich aber, dass Projekte oft an der Kommunikation scheitern, weil sich Akteure nicht richtig informiert oder abgeholt f\u00fchlen. Wissen die Stakeholder nicht, welche Vorteile sie aus einem Projekt ziehen, f\u00e4llt es ihnen schwerer, sich daf\u00fcr zu engagieren. Das gilt sowohl f\u00fcr das Management als auch f\u00fcr Abteilungen sowie deren F\u00fchrungskr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Dem Management pr\u00e4sentieren Sie beispielsweise Punkte wie eine gr\u00f6\u00dfere Risikosicherheit und das Aufdecken neuer Chancen durch genauere Planzahlen. Abteilungsleiter freuen sich \u00fcber eine h\u00f6here Flexibilit\u00e4t, etwa wenn das Budget aufgrund gewonnener Erkenntnisse unterj\u00e4hrig angepasst wird, weil aktuelle Ist-Zahlen f\u00fcr eine st\u00e4rkere Bezuschussung sprechen. So vermeiden Sie Schattenbudgets von Beginn an.<\/p>\n<h3>2. Die Einf\u00fchrung richtig planen<\/h3>\n<p>Wie wir in unserem letzten Beitrag schon aufgezeigt haben, k\u00f6nnen rollierende Forecasts andere, wie den Jahresend-Forecasts entweder ganz ersetzen oder aber erg\u00e4nzen. Eine pauschale Antwort, welcher Weg der richtige ist, existiert nicht. Deshalb ist eine informierte Auslotung f\u00fcr eine ideale Entscheidung unerl\u00e4sslich.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend kann die Einf\u00fchrung des Projekts \u2013 ob als Umstellung oder Erg\u00e4nzung \u2013 genau geplant werden. Eine Umstellung bedeutet mehr \u00dcberzeugungsarbeit und ist anfangs mit mehr Aufwand verbunden als eine Erg\u00e4nzung des Forecastings um die rollierenden Forecasts. Zus\u00e4tzlich ist im Hinterkopf zu behalten, dass der gesetzliche Rahmen f\u00fcr Abschl\u00fcsse etc. der gleiche bleibt. Bei einer Umstellung ist deshalb eine schrittweise und vorerst parallele Einf\u00fchrung dringend zu empfehlen, um Fallstricke vor der kompletten Umstellung fr\u00fchzeitig auszumachen und zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Auch bei einer Erg\u00e4nzung ist eine schrittweise Einf\u00fchrung zu empfehlen. So ist es denkbar, erst nur wenige Kennzahlen und Abteilungen einzubeziehen und die rollierenden Forecasts nach und nach auszubauen. Damit der Zusatzaufwand \u00fcberschaubar bleibt, ist dabei kontinuierlich auf die Kosten-Nutzen-Balance zu achten. Das gilt f\u00fcr verwendete Treiber und das Intervall sowie den Forecasting-Horizont gleicherma\u00dfen.<\/p>\n<h3>3. Neue Prozesse abstimmen und umsetzen<\/h3>\n<p>Sollen auch w\u00e4hrend des Jahres regelm\u00e4\u00dfig Forecasts erstellt werden, setzt das voraus, dass entsprechend aktuelle Ist-Daten vorliegen. Das bedeutet auch, dass die Prozesse der Datenerhebung sich \u00e4ndern. Es reicht nicht mehr, Daten einmal im Jahr einzusammeln und auszuwerten. Die Teams der verschiedenen Abteilungen m\u00fcssen daf\u00fcr Sorge tragen, dass immer aktuelle Daten vorliegen \u2013 je nachdem, wie das Intervall f\u00fcr die rollierenden Forecasts gew\u00e4hlt wird. Auch hier ist eine offene Kommunikation gefragt, um f\u00fcr Unterst\u00fctzung zu werben und die einzelnen Abteilungen miteinzubeziehen und am Prozess bei der Auswahl geeigneter KPIs zu beteiligen. Das sorgt f\u00fcr mehr Zustimmung und bessere Forecasts.<\/p>\n<p>Auch hier l\u00e4sst sich vieles automatisieren: Der Aufwand f\u00fcr die Stakeholder bleibt somit \u00fcberschaubar. <a href=\"https:\/\/www.jedox.com\/de\/controlling-software\/\">Softwarel\u00f6sungen f\u00fcr FP&amp;A<\/a> bieten daf\u00fcr komfortable M\u00f6glichkeiten, die keine IT-Ressourcen binden.<\/p>\n<h3>4. Leistungsziele und rollierende Forecasts strikt trennen<\/h3>\n<p>Damit rollierende Forecasts f\u00fcr Ihr Unternehmen maximalen Nutzen bieten, sollten mit den einflie\u00dfenden Daten und den Forecasts selbst keine variablen Verg\u00fctungen verbunden sein. Nur wenn Ihre zentrale Datenbank pr\u00e4zise, konsistente Daten beinhaltet, sind die verschiedenen Berechnungen f\u00fcr Forecasts auch etwas wert. Sind die Forecasts bzw. deren Datengrundlage jedoch an Leistungsziele gebunden, steigt die Wahrscheinlichkeit der Besch\u00f6nigung. Damit verlieren die Daten an Pr\u00e4zision und der Forecast als Erwartungsrechnung somit an Aussagekraft.<\/p>\n<h3>Nutzung von integrierten und vereinheitlichten Planungsprozessen<\/h3>\n<p>Sicher, mit dem Allround-Werkzeug Excel sind rollierende Forecasts umsetzbar. Wer aber nur mit Excel plant, wei\u00df, dass die Prozesse durchaus zeitaufwendig sind. Ein weiteres Controlling-Instrument wie das rollierende Forecasting belasten die Kapazit\u00e4ten zus\u00e4tzlich. Deshalb ist es ratsam, eine spezialisierte Softwarel\u00f6sung mit einer <a href=\"https:\/\/www.jedox.com\/de\/blog\/single-source-of-truth\/\">zentralen Datenbank<\/a> zu verwenden, damit die Datenlage ohne weiteren Aufwand durchweg konsistent ist. Ein zus\u00e4tzlicher Vorteil ist, dass sich viele der anfallenden Aufgaben automatisieren lassen und m\u00fchselige Zusammenf\u00fchrungs- und Pr\u00fcfprozesse mehrerer Excel-Tabellen entfallen. Mit einem zentralen System, in das alle Abteilungsverantwortlichen ihre Zahlen eigenst\u00e4ndig eintragen, erleichtern Sie Ihre Arbeit als Controller erheblich und haben Zeit, f\u00fcr wichtigere Aufgaben und Initiativen.<\/p>\n<h3>Die Punkte in K\u00fcrze<\/h3>\n<ul>\n<li>Die kommunikative Begleitung des gesamten Prozesses der Einf\u00fchrung rollierender Forecasts hat oberste Priorit\u00e4t. Holen Sie die verschiedenen Stakeholder zu jedem Schritt ab. So entstehen mehr Verst\u00e4ndnis und Engagement f\u00fcr Ihr Projekt.<\/li>\n<li>Planen Sie die Einf\u00fchrung pr\u00e4zise: Wie gro\u00df soll das Intervall sein, und wie gro\u00df der Horizont? Wof\u00fcr soll der rollierende Forecast dienen und welche Daten ben\u00f6tigen Sie daf\u00fcr? Ein m\u00f6glichst umfassendes Bild der verschiedenen Gegebenheiten und Anforderungen ist essenziell, um hier die richtigen Antworten zu finden.<\/li>\n<li>Bei der Abstimmung neuer Prozesse ist die Kommunikation wieder extrem wichtig. Stellen Sie die Stakeholder nicht vor vollendete Tatsachen.<\/li>\n<li>Um das volle Potenzial der Rolling Forecasts ideal ausnutzen zu k\u00f6nnen, muss die Datengrundlage m\u00f6glichst genau sein. Entkoppeln Sie diese deshalb von Leistungszielen.<\/li>\n<li>Und, last but not least: Die Einf\u00fchrung ist deutlich komfortabler, wenn Ihre Unternehmensplanung bereits auf einer Softwarel\u00f6sung aufbaut, die als zentrale Plattform f\u00fcr alle Abteilungen und Prozesse dient. So planen Sie kollaborativ und integriert \u00fcber alle Abteilungen hinweg. Das steigert die \u00dcbersichtlichkeit und die Datenqualit\u00e4t.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um in Ihrem Unternehmen erfolgreich zu sein, m\u00fcssen Sie zu jedem Zeitpunkt \u00fcber den aktuellen Stand der Dinge Bescheid wissen. Doch was passiert, wenn sich die Dinge nicht so entwickeln, wie Sie es eigentlich geplant haben? Um diese Situation zu vermeiden, hilft Ihnen Forecasting, k\u00fcnftige Entwicklungen und Trends fr\u00fcher zu erkennen und sich diesen anzupassen. In diesem Leitfaden f\u00fcr Einsteiger <a href=\"https:\/\/www.jedox.com\/de\/blog\/rolling-forecasts\/\"> [&#8230;]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":102,"featured_media":145874,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-80116","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-knowledge-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.jedox.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/80116","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.jedox.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.jedox.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jedox.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/102"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jedox.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=80116"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.jedox.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/80116\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jedox.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/145874"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.jedox.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=80116"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jedox.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=80116"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jedox.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=80116"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}