Schweizerische Post: Briefmengen-Prognose mit Jedox

Freiburg, im Dezember 2013: Bis zu 2,3 Milliarden Briefsendungen liefert PostMail, ein Unternehmensbereich der Schweizerischen Post, jedes Jahr an seine Kunden aus. Den darin integrierten Prozess der Briefsortierung optimiert das Unternehmen künftig auch mit Hilfe von Jedox Software.

Die Schweizerische Post wurde 1849 gegründet, ist heute eine selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt und mit einem Umsatz von 8,6 Milliarden Schweizer Franken (2012) das größte Postunternehmen der Schweiz. Für die Briefverarbeitung konzentriert sich die vormals dezentrale Logistik heute auf drei Standorte in der Schweiz. Hier wurden innerhalb der letzten Jahre neue Briefzentren mit leistungsfähigen Maschinen gebaut. „Um diese wertvollen Ressourcen optimal auszulasten, werden wir die Mengenprognosen nun über moderne BI-Methodik mit Jedox realisieren“, berichtet Anton Gut, Leiter Analytik PostMail Sortierung. Die Umsetzung der Planungslösung wird durch den Schweizer Jedox-Partner iRIX unterstützt.

Für die Prognose nutzt die Post Vergangenheitsdaten aus dem Datawarehouse und zahlreiche Attribute wie Produkte oder Leistungswerte. Zudem erfolgt die Vorhersage der Briefmenge auf einzelne Verarbeitungsprozesse unter Berücksichtigung der Strategie, bekannten Projekten und saisonalen Abweichungen in der Zeitreihe. „Im Ergebnis erhoffen wir uns eine zentrale und somit konsistente Berechnung der Mengenprognosen für die gesamte Schweiz“, so Anton Gut. Dies gelingt, weil die Mengen taggenau auf Produkt, Format, Standort und nach zahlreichen weiteren Kriterien mit hoher Präzision vorhergesagt werden können, um damit die operative Kapazitätsplanung zu unterstützen.

In der Vergangenheit hat PostMail eine ähnliche Prognose in tradierten Excel-Strukturen vorgenommen. Die neue Anwendung bringt indes zahlreiche Vorteile mit sich: Der Jedox-Einsatz ermöglicht einen höheren Detailgrad der vorhergesagten Daten, der Vorhersagezeitraum ist länger, ebenso ist eine höhere Frequenz des Verfahrens möglich. Geschah dies vorher im Quartal, kann der Prozess zukünftig laufend und rollierend stattfinden. „Wir rechnen außerdem mit einem deutlich geringeren Arbeitsaufwand und mit einer höheren Transparenz über das Prognoseverfahren“, sagt Anton Gut. So können sich auch die regionalen Sortierzentren aktiv beteiligen, was eine bessere Prognose-Qualität und höhere Identifizierung mit den Resultaten erlaubt.

Lastspitzen durch außerordentlich hohe Briefmengen, wie etwa in einem Wahljahr, lassen sich dann besser auf die Sortiermaschinen verteilen. Gleiches gilt auch für Großkunden mit einmaligen Marketingmaßnahmen. In Summe steigt mit dem BI-Einsatz die Produktivität, Kosten werden gesenkt und auch die Personalplanung erfährt eine Optimierung.

Entscheidend für die Auswahl von Jedox war für PostMail, dass die Fachbereiche von der ausgesprochenen Usability der Software profitieren und ebenso ein hohes Weiterentwicklungspotenzial besteht, etwa hinsichtlich der Integration ergänzender planungsrelevanter Datenquellen. „Wir freuen uns außerordentlich, dass sich eines der größten Schweizer Unternehmen für Jedox entschieden hat und dass wir einen wertvollen Beitrag zur Prozessoptimierung leisten dürfen“, kommentiert Jedox-CEO Kristian Raue.

By | 2017-03-14T11:36:19+00:00 Dezember 12th, 2013|Categories: Jedox News|
X