In einem unserer letzten Blogbeiträge „Es ist an der Zeit, Planung wirklich zu integrieren“ haben wir Ihnen aufgezeigt, warum eine Umstellung vom traditionellen Planungsansatz zu integrierter Planung entscheidend ist, um Ihre Unternehmensziele zu erreichen. Zudem haben Sie die Vorteile eines integrierten Planungsansatzes kennengelernt. Erfahren Sie in diesem Beitrag, welche Faktoren Sie für den Erfolg einer integrierten Planung rüsten.

Die Umsetzung der integrierten Planung ist ein großes Vorhaben und bringt oft erhebliche Veränderungen bei Menschen, Prozessen und Technologien gleichermaßen mit sich. Fünf Faktoren helfen Ihnen dabei, die Umstellung erfolgreich zu meistern:

Einen Plan mit klar definierten Zielen entwickeln

Eine klar definierte Strategie ist das A und O Ihres Planungserfolges. Stellen Sie dabei sicher, dass Sie über einen gut dokumentierten, strategischen Plan mit sehr klaren finanziellen Zielen verfügen, der im gesamten Unternehmen kommuniziert wird.

Achten Sie dabei auf sinnvolle, finanzielle Ziele, welche an den Wachstumsplan des Unternehmens gebunden sind. Die Strategie sollte beinhalten, wie Sie zu dem gesetzten Ziel gelangen können und auf welche Unternehmensbereiche als auch Produktkategorien Sie sich konzentrieren sollten. Auch beinhaltet der Plan, welche Märkte Sie ansteuern wollen und welchen Kundensegmente besondere Aufmerksamkeit zu Gute kommen wird. All diese Informationen helfen dem Planungsteam, die Strategie frühzeitig in bereichsinterne Pläne zu integrieren.

Eng zwischen den Abteilungen zusammenarbeiten

Holen Sie die richtigen Mitarbeiter an einen Tisch. Planungsentscheidungen lassen sich am genauesten treffen, wenn Sie über die wichtigsten Informationen verfügen. Hierbei entscheidet eine abteilungsübergreifende Zusammenarbeit über das Gelingen einer erfolgreichen Umstrukturierung und über das Erreichen der finanziellen Ziele.

Durch die frühzeitige Einbindung verschiedener Abteilungen lassen sich rechtzeitig Lücken und Bedürfnisse identifizieren. Auch bietet es sich an dieser Stelle an, Kunden- und Verbraucherfeedback miteinzubeziehen.

Aktuelle Forecasts und Prognosen einfließen lassen

Forecasts und Prognosen geben Ihnen ein Bild der zukünftigen Marktentwicklung. Stelle Sie Ihre Planung auf ein solides Fundament aus einem verlässlichen Forecast der wichtigsten Einflussgrößen Ihres Plans. Wie entwickelt sich die Beschaffung von Materialien, wie die Kapazitäten in der Produktion und im Transport? Welche Produkt- oder Servicebereiche verzeichnen die höchsten Wachstumsraten? Alle wichtigen Treiber für Ihr Planungsergebnis bedürfen einer aktuellen Prognose.

Gemeinsame KPI’s etablieren

Sorgen Sie für eine transparente, messbare Kommunikation der Ist-Situation und der Budgetziele. Entwickeln Sie gemeinsame KPIs, die abteilungsübergreifend genutzt werden. Stellen Sie zudem sicher, dass die Definitionen dieser KPIs aufeinander abgestimmt sind und von allen Beteiligten verstanden werden. Diese sogenannte „Good Governance“ ermöglicht es Ihnen, Ihre Handlungen auf gemeinsame Ziele auszurichten. Auch das Vertrauen in die Informationen wird verbessert und die Transparenz erhöht sich.

Indem alle die gleiche Sprache sprechen, kreieren Sie „eine Version der Wahrheit“ und gewährleisten folglich einen reibungslosen Planungsprozess.

Ein professionelles Planungswerkzeug nutzen

Fördern Sie den Prozess mit einer modernen Softwarelösungen. Eine zeitgemäße Planung bedarf eines in ihrer IT-Landschaft integrierten Planungstools, das die einzelnen Schritte im Planungsprozess unterstützen und garantieren kann, dass verlässliche Planwerte und Echtzeit-Analysen jederzeit abrufbar sind.

Eine moderne EPM-Software, die von mehreren Abteilungen genutzt werden kann, fördert die Zusammenarbeit, sorgt für Transparenz und sichert Ihren Geschäftserfolg. Im Blogbeitrag „EPM-Software: Fünf unabhängige Marktstudien“ erhalten Sie detailliertes Feedback von einer großen Anzahl von Anwendern von Enterprise Performance Management-Software.