In den letzten 18 Jahren habe ich einen starken Zusammenhang zwischen dem Erfolg von Corporate Performance Management (CPM)-Implementierungen und dem Grad der Beteiligung der Führungskräfte an der Umsetzung festgestellt. Die Entscheidungen, die während der Implementierung getroffen werden, sind strategisch und werden sich auf fast jeden im Unternehmen auswirken.

Hier die 4 Hauptgründe, warum Führungskräfte maßgeblich an der Implementierung von CPM beteiligt sein sollten:

Erfolgreiche CPM-Projekte: Die Unternehmensleitung muss dahinterstehen

In den letzten 18 Jahren habe ich einen starken Zusammenhang zwischen dem Erfolg von Corporate Performance Management (CPM)-Implementierungen und dem Grad der Beteiligung der Führungskräfte an der Umsetzung festgestellt. Die Entscheidungen, die während der Implementierung getroffen werden, sind strategisch und werden sich auf fast jeden im Unternehmen auswirken.

Hier die 4 Hauptgründe, warum Führungskräfte maßgeblich an der Implementierung von CPM beteiligt sein sollten:

Die Chance zur Geschäftsprozessoptimierung

In vielen Unternehmen, insbesondere in solchen, die eine neue CPM-Anwendung einführen wollen, ist der jährliche Planungsprozess eine mühsame und langwierige Angelegenheit, die Frustration erzeugt, ohne viel Mehrwert zu schaffen. CPM-Technologie bringt hier sofort Erleichterung. (In einem der folgenden Blogs besprechen wir, was analytische Systeme leisten können bzw. was ein transaktionales System nicht kann.). Durch diese CPM-Basistechnologie können Geschäftsprozesse hinsichtlich Planung, Budgetierung und Forecasting verbessert werden. Der Workflow kann neugestaltet und in den Planungsprozess integriert werden. Plötzlich ist auch kollaborative Planung über mehrere Abteilungen hinweg möglich. Viele Unternehmen eliminieren nicht verwendete oder nicht benötigte Elemente in ihrem Kontenplan. Häufig entwickeln Unternehmen einheitliche Definitionen für KPIs, die mit dem neuen System berechnet und verteilt werden sollen. Dies sind Entscheidungen, in die auch die Führungskräfte involviert werden müssen. Wenn vor und während einer CPM-Implementierung Überlegungen zur Verbesserung der Geschäftsprozesse angestellt werden, übersteigt der qualitative Return on Investment in der Regel die bereits erhebliche quantitative Rendite.

Mehr Transparenz im Reporting

Ohne CPM-System erfolgt die Berichtserstellung meist mit einer Kombination aus ERP/GL-Datenextraktion und Excel-Programmierung, mit eher unbefriedigenden Ergebnissen, aber erheblichem Zeitaufwand. Zwischen einer Flut von Zahlen werden sicher auch einige Informationen geliefert, aber man kann die Daten nicht durch “Drill down” zurückverfolgen. Bestenfalls gibt es Plan-/Ist-Vergleiche oder Vergleiche wie Aktuelles Jahr / Vergangenes Jahr. Bei CPM-Systemen gehört die Datenanalyse zum Standard. Die Abweichungsanalyse kann für beliebige Business-Dimensionen durchgeführt werden, z.B. Kundengruppe Eins zu Kundengruppe Zwei, Verkaufsregion A zu Verkaufsregion B, Produkt X zu Produkt Y etc. Die Daten werden zu Informationen, und es gibt plötzlich eine einzige Version der Wahrheit. Einige Manager, die an eine intransparente Berichterstattung gewöhnt sind, könnten sich an der neuen Transparenz stören. Führungskräfte müssen sichtbar in das Projekt eingebunden werden, um das Unternehmen durch diesen kulturellen Wandel zu führen.

Boni für das Management

Die Boni des Managements werden oft durch die tatsächliche Leistung im Vergleich zum geplanten Ziel bestimmt. Da der Hauptgrund für den Kauf und die Implementierung von CPM-Systemen bei vielen Unternehmen darin besteht, Mängel im Planungs- und Berichtsprozess zu beheben, muss die Einbindung der Führungskräfte hinsichtlich dieses Aspekts hier nicht weiter ausgeführt werden.

Das architektonische Design betrifft alle Benutzer

Ich war einmal an einer CPM-Implementierung für einen globalen Softwareanbieter beteiligt, der Dutzende von Applikationen entwickelt und verkauft hat. Der CTO hatte seine IT-Verantwortung. Außerdem war er für die Produktentwicklung einer Software-Reihe zuständig. Darüber hinaus lag das Umsatzziel für den Vertrieb von Software in der EMEA-Region in seiner Verantwortung. Sein Wunsch war es, dass die CPM-Anwendung so optimiert wird, dass er die Erfüllung seiner Zielvereinbarungen in den drei Geschäftsdimensionen verfolgen kann. Die Entwicklung der Anwendung hin zur Aggregation seiner KPIs mit nur einem Mausklick hätte jedoch für andere Nutzer Kompromisse bedeutet. Und Manager der unteren Führungsebene können sich nicht über die Wünsche eines CTO hinwegsetzen. Glücklicherweise war der CFO direkt an diesem Projekt beteiligt. Er stellte sicher, dass das System für das gesamte Unternehmen optimiert wurde; der CTO musste schließlich nur drei Mausklicks ausführen, um die Fortschritte seiner Incentives zu überwachen.

Es gibt noch weitere Argumente für die Beteiligung von Führungskräften an CPM-Implementierungen. Schließlich geht es hier um ein strategisches Tool. In weiteren Blogs werden wir diese Diskussion fortsetzen.

Autor: Stephen Nelson