Ein hochwertiger Forecast liefert weit mehr als nur Zahlen. Von ihm lassen sich idealerweise konkrete Handlungsempfehlungen ableiten. Er gibt Aufschluss darüber, was noch von wem getan werden muss, um die gesetzten Ziele (das Budget) zu erreichen.

Mit Sicherheit kennen Sie das: Regelmäßig versuchen Sie, mit Ihren Forecasts einen Blick in die Zukunft zu werfen und Ihrem Unternehmen eine nahtlose, solide Planung zu ermöglichen. Damit dies auch gelingt, sollte Ihr Forecast qualitativ hochwertig sein. Das erreichen Sie, indem Ihr Forecast im Idealfall folgende fünf Eigenschaften innehat:

  1. Realitätsnah, aber nicht perfekt
  2. Regelmäßig angepasst
  3. Einheitlich und systematisch
  4. Neutral von Bottom-up
  5. Granular und detailliert

Realitätsnah, aber nicht perfekt

Ihre Planung orientiert sich idealerweise so nah wie möglich an realen Bedingungen. Eine gute Kommunikation und Austausch mit Ihren Team lässt mögliche Abweichungen von den Zielen schneller erkennen und Sie können frühzeitig gegensteuern oder nachjustieren. Aber sie sollten sich insbesondere bei langfristige Forecast-Perioden von der Illusion verabschieden, eine perfekte Prognose für die Zukunft treffen zu können

Regelmäßig angepasst

Ein Forecast sollte regelmäßig erstellt und angepasst werden. Das ideale Forecast-Intervall ist abhängig von der Planbarkeit und der Volatilität Ihrer Märkte. Die Qualität Ihres Forecast nimmt mit kürzeren Forecast-Intervallen in der Regel zu und bietet so eine verlässlichere Grundlage für die Steuerung.

Einheitlich und systematisch

Für qualitativ hochwertige Projekte sind eine klare Definition von Begriffen, einheitliche Regeln als auch ein gemeinsam geltendes Bewertungssystem besonders wichtig. Sie stellen die unabdingbare Voraussetzung dar, damit Verantwortliche auf Managementebene durchdacht und zweckmäßig konsolidieren können. Durch eine systematische Vorgehensweise werden für alle Beteiligten die Zyklen eines Projektes transparent als auch der Status quo und die nächsten Schritte ersichtlich.

Neutral von Bottom-up

Erarbeiten Sie Ihren Forecast „Bottom-up“ und versuchen sie möglichst neutrale, objektive Bewertungen vorzunehmen. Ansonsten laufen Sie Gefahr, Ihre Umsatzziele weit zu verfehlen. Ein zuverlässiger Forecast dient dabei als Hilfe zur Kursbestimmung und -korrektur. Zum einen macht er erkennbar, in welche Richtung Sie steuern wollen und ob es Abweichungen vom Kurs gibt.

Granular und detailliert

Versuchen Sie den Forecast auf Regionen, Geschäftsbereiche, Mitarbeiter, Produkte und Service soweit wie möglich runter zu brechen. Dadurch lassen sich Chancen und Risiken schneller erkennen und sie können detailliertere Handlungsempfehlungen ableiten.

Indem Sie innerhalb Ihres Planungsprozesses die vorgestellten fünf Leitlinien berücksichtigen, erhöhen Sie automatisch die Qualität Ihres Forecasts und können Erfolge sicherstellen. Sie erhöhen nicht nur die Genauigkeit Ihrer Vorhersagen, sondern steigern auch die Abschlusswahrscheinlichkeit und tragen maßgeblich zum gesamten Qualitätsprozess bei.