Wenn es um die Budgetierung geht, setzen viele Unternehmen auf Excel-Tabellen oder selbstentwickelte Lösungen. Angesichts der wachsenden Menge an Finanzdaten, die in die Budgetierung einfließen, können beide Ansätze zu einer relativ hohen Fehlerquote führen und in der Folge Eingabe-, Abstimmungs- und Freigabeprozesse unnötig in die Länge ziehen. Um den Budgetierungsprozess zu verbessern, können drei Tipps helfen.  
 
Der Budgetierungsprozess ist in erster Linie kollaborativ zu verstehen. So entspringt eine gute Budgetierung einem breiten Datenfundament, welches die Plandaten verschiedener Fachabteilungen mit einbezieht. Mit den richtigen Tipps können Sie die Budgetierungsprozess in Ihrem Unternehmen verbessern – und zwar bereits in den einzelnen Fachabteilungen.

Den Datenumgang transparenter gestalten

Der richtige Zeitpunkt als auch die Art und Weise der Datenweitergabe kann Einfluss auf die Gestaltung des Budgetierungsprozesses nehmen. Auch das Sicherstellen der Vertraulichkeit ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Thema.

Deshalb ist es besonders wichtig, dass alle Prozessbeteiligten genau darüber informiert sind, welches Wissen – ob finanziell oder nicht finanziell – sie mit wem und wann teilen dürfen. Dies stellt sicher, dass sich die Zusammenarbeit nicht unnötig verlangsamt.

Ein Austausch mit anderen Controlling-Experten kann hier Abhilfe schaffen und Input geben, wie sich Arbeitsmethoden verbessern lassen und das Vertrauen in den Budgetierungsprozess steigen kann.

Die Kollegen stärker einbeziehen und Vorteile verdeutlichen

Kein Planungsprozess ist perfekt – es gibt immer noch Luft nach oben. Transparenz und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit lauten hier die Zauberworte.

Trotz Kurzlebigkeit ist das pünktliche Einreichen der Daten von besonderer Wichtigkeit. Schließlich nehmen sie Einfluss auf finanzielle und strategische Besonderheiten des Unternehmens, da von ihnen entsprechende Maßnahmen abgeleitet werden. Erst wenn letzter Punkt für alle Prozessbeteiligten klar ist, entwickelt sich auch wirklich die Bereitschaft, Daten fristgerecht einzureichen.

Eine stabile Basis für die Zusammenarbeit und das Vertrauen der Prozessbeteiligten in die Daten wirken sich auf allen Ebenen aus: Auf die Optimierung der Budgetierung, die Steuerung der Organisation und die Ergebnisse im Allgemeinen.

Die Datenflut in den Griff bekommen

Wir alle kennen das: Die Menge an Daten in einem Unternehmen erhöht sich zunehmend, was es schwer macht, den Überblick zu behalten. Die Unternehmensdaten müssen zusammengetragen, nach Relevanz für die Budgetierung, die Planung und das Forecasting sortiert und im Anschluss analysiert werden. Und jede Veränderung, wie ein neuer Mitarbeiter oder ein neuer Prozess, verstärken diesen Effekt.

Ein modernes, passgenaues Werkzeug schafft Abhilfe, indem es die Datensammlung und -analyse automatisiert und folglich vereinfacht. Wenn zuvor manuelle Tätigkeiten erst einmal über eine Software gesteuert werden können, verringert sich die Fehleranfälligkeit deutlich und Dateneingabe- und Freigabeprozesse verkürzen sich.

Mit der richtigen Software lassen sich einfache oder auch komplexe Budgetierungsszenarien erstellen, die Effizienz einzelner Abteilungen deutlich erhöhen mit der Folge eines präzisen, kollaborativen Budgets.

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