„Unser Projektplan war mehr als ambitioniert. Die sehr kompetente Beraterin der mercuryone konnte auf Basis der vorkonfigurierten Lösung M1 auf Basis der Jedox Suite die versprochenen drei Wochen Einführungszeit halten. Die kurze Einführungszeit macht die Lösung auch vom Preis/Leistungsverhältnis her äußerst attraktiv.“ Dr. Karl Maria Grünauer, CFO, SolarFuel.
Weltweit wird mehr und mehr Strom aus Wind und Sonne gewonnen. Ein Problem sind die fehlenden Stromspeicher für den fluktuierend anfallenden Ökostrom, denn Wind- und Solarstrom treten oft zu Zeiten auf, zu denen sie nicht gebraucht werden. SolarFuel ist es mit führenden deutschen Forschungsinstituten gelungen, erneuerbaren Strom in synthetisches Erdgas zu konvertieren und damit speicherbar zu machen. Nicht nur im Kerngeschäft, auch im Bereich Finanzen und IT, setzt Solar Fuel auf innovative Lösungen. Gemeinsam mit der mercuryone performance solutions wurde in Rekordzeit eine Planungslösung für SolarFuel implementiert.
Ermöglicht wurde die rasche Umsetzung der Anforderungen von Solar Fuel durch die flexible Architektur der „M1“-Module auf Basis der Jedox Suite. Die bei SolarFuel implementierte Lösung bildet den gesamten Planungsprozess ab und deckt neben der Kosten- und Erlösplanung auch die Investitions- und Liquiditätsplanung ab. Die Planung der Liquidität ist für ein Wachstumsunternehmen wie die SolarFuel GmbH von besonderer Bedeutung, daher wurde die Möglichkeit geschaffen, die Liquidität über einen langfristigen Zeitraum (monatsfein über 3 bzw. 5 Jahre) und über eine kurzfristige Periode (tagesfein) abzurufen. Besonders wichtig war für SolarFuel, flexibel unterschiedliche Szenarien im Bereich Projekterlöse und -kosten darstellen zu können. Die Lösung von mercuryone auf Basis der Jedox Suite erfüllt diese Anforderung und zeigt die Auswirkung der diversen Szenarien auf GuV und Bilanz.
Dr. Karl Maria Grünauer, CFO der SolarFuel: „Unser Projektplan war mehr als ambitioniert. Die sehr kompetente Beraterin der mercuryone konnte auf Basis der vorkonfigurierten Lösung M1 die versprochenen 3 Wochen Einführungszeit halten. Die kurze Einführungszeit macht die Lösung auch vom Preis-/ Leistungsverhältnis her äußerst attraktiv.
Eine große Speicherkapazität und eine lange Speicherdauer von Ökostrom sind Schlüsselkomponenten für die Energieversorgung der Zukunft. Der Ausbau erneuerbarer Energien auf dem Stromsektor wächst rasant und übertrifft alle Prognosen. 2011 wird ihr Anteil am deutschen Strommarkt auf rund 20 Prozent steigen, 2020 werden es vermutlich bereits 45 bis 50 Prozent sein. Ziel eines zukünftigen Energiesystems ist eine vollständige Versorgung aus den immer günstigeren erneuerbaren Quellen. Wind- und Sonnenenergie fallen aber stark fluktuierend an. Die Schwankungen werden durch Naturphänomene verursacht, etwa die Jahreszeiten oder die Großwetterlage. Trotzdem sollen erneuerbare Energien für Strom, Kraft, Wärme und Mobilität jederzeit und überall zur Verfügung stehen. Das Kernproblem ist die Speicherung: Große Energiemengen müssen zum Erntezeitpunkt eingelagert werden, um bei Bedarf stetig und gesichert abrufbar zu sein. Die heute vorhandene Stromspeicherkapazität in Deutschland beträgt jedoch nur 0,04 Terawattstunden (TWh). Das ist rechnerisch der Strombedarf von weniger als einer Stunde. Gefordert sind kurzfristig nutzbare Speicherkapazitäten im Terawattstundenbereich für eine Speicherdauer von Wochen bis hin 2 zu Monaten. Die neue Technik erschließt diese Kapazitäten – das Erdgasnetz bietet 200 TWh.
Die SolarFuel-Technologie: SolarFuel wandelt die energielosen Rohstoffe CO2 und Wasser mit Hilfe von elektrischem Strom in synthetisches Erdgas um: In der Elektrolyse wird im ersten Schritt Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Im zweiten Schritt wird Wasserstoff mit CO2 zu Methan (CH4) umgesetzt. Dabei steigt die Energiedichte um den Faktor 3 an und es entsteht ein marktfähiger und handelbarer Energieträger in Normqualität, der direkt in das Erdgasnetz eingespeist werden kann. Der erzielbare Wirkungsgrad ist größer als 60 Prozent. Der SolarFuel Power-to-Gas Prozess realisiert laut eigener Angaben Energiespeicherung nahe am thermodynamischen Optimum.
Weitere Infos auf www.solar-fuel.net.